16. Januar 2026

Bestenermittlung DF95 2024




Spät aber nicht zu spät, darf ich hier von der Bestenermittlung berichten.

Folgenden Bericht hatte ich bereits im DKVRCS-Forum geschrieben:


Dankenswerterweise hat Yogi die Initiative für diese Regatta ergriffen und seine Kontakte spielen lassen. Über Andreas Böwer konnte erneut das Revier Königshütte gewonnen werden und Norbert Heinz ließ sich für die Wettfahrtleitung einspannen. Einen herzlichen Dank dafür gerade auch an Nobert, der bestimmt gerne selbst als Teilnehmer gestartet

wäre. So hatten wir jedoch eine Rennleitung, die die DF95-Horde stets souverän im Griff hatte.  Gut gemacht!

Für die erste zweitägige DF95-Regatta in Deutschland durften wir also bereits das zweite mal dieses Jahr den Segel-Surf-Club Kempen besuchen. Das Revier zeigte sich wieder einmal gut gefüllt mit traumhaft klarem Wasser mit Sichtweite bis in 3m Tiefe, fast schon Mittelmeer-Verhältnisse. Kein Kraut, Strandbude mit Unterstand in nächster Nähe und Sonne im Rücken, was will man mehr!

Andreas Böwer und Peter Schwab legten klaglos die Luv und Lee-Bojen aus, für die
Startlinie steuerte Dieter Terhaag seine GPS-Bojen bei, die über beide Tage ohne Beanstandungen ihren Dienst verrichteten und nach getaner Arbeit wie von Geisterhand wieder ihren Heimathafen ansteuerten. Tolle Sache!

Das Wetter war zwar kalt, jedoch erfreulicherweise trocken geblieben, erst zur Siegerehrung besuchte uns ein kurzer Schauer mit anschließendem Regenbogen, da waren wir aber bereits umsichtig von Norbert in den Unterstand der Strandbude geschickt worden.

Der Wind hat uns auch nicht im Stich gelassen, jedoch von der Richtung her hat er uns vor größere Herausforderungen gestellt. Am Samstag aus Süd-Süd-West gab es entlang des Westufers einige Winddreher und Löcher. Auf einer groß ausgelegten Regatta-Bahn ging es mit Luv-Boje, Ablauftonne und Lee-Gate  mit den ersten 15 Läufen unter A-Rigg-Bedingungen zur Sache. Am Sonntag drehte der Wind dann leider auf West in A-Rigg-Stärke. Unter diesen ablandigen Bedingungen musste sich Norbert somit etwas einfallen lassen. Luvseitig ist an der Königshütte der Bewuchs noch nicht so hoch, so dass wir das Beste draus machen wollten und mit Startlinie, Luvgate und Leegate auf uns zukreuzen konnten. Diese Perspektive war vielleicht für den einen oder anderen etwas ungewohnt und bei der Startlinie musste man sich auf Norbert's Urteil verlassen. Aber Ausreißer ließen sich auch so noch gut an der Startlinie identifizieren. Die Gates wurden beide inside-out genommen (kam mir zugute, ich bin ja meist schon beim Abzählen der Bahnschenkel überfordert  ).

Gut ein Drittel der Teilnehmer kam von der Gruppe vom Baldeneysee! Da hat Yogi eine super Truppe an der Hand! Den Neueinsteigern und Umsteigern wurden nach besten Kräften Trimmhilfen angeboten. Zwei Leihboote konnten diesmal besetzt werden, meins ging an Peter Schwab. Yogi hatte sein Leihboot für Klaus-Peter Schmidt reserviert. Klaus-Peter hatte die DF95 am Samstag das erste mal in der Hand und kam auf Anhieb richtig gut damit zurecht. Kein Wunder, wer ihn sucht, wird ihn in der M-Rangliste weit oben finden.

In der Endabrechnung lagen schließlich die ersten vier nur 11 Punkte auseinander, wobei Yogi seinen besseren Tag am Samstag hatte, Klaus-Peter konstant gut an beiden Tagen war und Dieter und ich am Sonntag etwas aufholen konnten.

Nach 22 Läufen drehte der Wind dann weiter nach NW, was uns dann doch ein früheres Ende bescherte. Alles in allem war es meiner Meinung doch eine Runde Sache. Auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten 
Wolfgang 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen